ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK Musical - Die Story

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Eine tolle und lustige Geschichte passend zu den vielen Hits von Udo Jürgens. Ist Karriere wichtiger als Familie? Dürfen sich die "Alten" auch noch Wünsche erfüllen?

Große Pläne
Die ehrgeizige Fernsehmoderatorin Lisa Wartberg will die Karriereleiter noch weiter erklimmen. Familie und Freunde passen schlecht in ihren Terminplan. Mit einer schönen Version von 'Vielen Dank für die Blumen' macht sie den Anfang auf der Bühne, indem sie sich bei einem kleinen Fan bedankt. Sie träumt vom deutschen Fernsehpreis. Bei solch hehren Zielen vor Augen kann man die Mutter im Altersheim schon einmal vergessen ...

Adieu Tristesse
Mutter Maria langweilt sich allerdings im Altersheim. Als die Besuche ihrer Tochter immer sporadischer werden, beschließt sie, sich um ihre eigenen Träume und deren Verwirklichung zu kümmern. Ihr Komplize in dem Unterfangen wird der rüstige Senior Otto Staudach. Die Beiden haben sich im Altersheim kennen und lieben gelernt. Beim Essen des stibitzten Kuchen gesteht sie ihm „Ich war noch niemals in New York“. Gemeinsam reißen sie mit dem Ziel New York aus dem tristen Alltag aus. Nach einer wunderschönen Überfahrt auf einem Kreuzfahrtschiff soll dort unter der „Lady Liberty“ geheiratet werden.

Das Ultimatum
Die entnervte Heimleiterin informiert Lisa und auch Axel Staudach, den Sohn von Otto, über den 'Ausflug' der Eltern. Schließlich stellt sie die Bedingung auf: Binnen einer Woche müssen die beiden Turteltauben wieder im Nest gelandet sein, ansonsten wird sie die Plätze anderweitig besetzen. Lisa sieht ihre Chancen auf die große Karriere schwinden. Und Modefotograf Axel hat auch keine Zeit für seinen Vater. Er hat neben dem Beruf noch seinen zwölfjährigen Sohn Florian, dessen Wochenend-Betreuung ihm schon genug Einschränkung in seinem Leben ist. Also lieber einen Ende mit Schrecken als ein Ende ohne Schrecken: Die Flüchtigen müssen wieder eingefangen werden.

Kreuzfahrt
Maria und Otto fahren entspannt auf hoher See dahin und genießen das Leben, während ihr Verfolgungsteam wie wild von Hafen zu Hafen jagt. Trotz der Hektik verlieben sich Lisa und Axel ineinander, gestehen sich dies aber noch nicht ein. Lisa, Axel und Florian schaffen es in letzter Minute an Bord des Schiffes. Bei der Suche nach den Eltern hetzen sie zunächst auch über das Schiff und landen dabei unter anderem auf einer Mottoparty: „Schöne Grüße aus der Hölle“. Als sie ihre Eltern finden, finden Maria und Otto den Gedanken das Schiff zu verlassen allerdings lächerlich. Wendig zeigen sie der jüngeren Generation, was eine Harke ist und tauchen in der Menge unter. Lisa bricht zusammen und findet bei Axel Trost. Dieser rät ihr, nicht nur an die Karriere zu denken. Die beiden gestehen sich ihre Gefühle ein und singen das leise Lied: „Wie könnt ich von dir gehn“.

ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK Musical
In Berlin
STAGE THEATER DES WESTENS
Kantstraße 12, 10623 Berlin
Vier Jahre hat die Vorbereitung des Musicals gedauert: "Ich war noch niemals in New York" bringt zweiundzwanzig Lieder von Udo Jürgens auf die Bühne.