Die Musik zum Musical Wicked - Die Hexen von Oz

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Im Musical „Wicked – Hexen von Oz“ wird die spannende Vorgeschichte der Hexen von Oz erzählt. Die deutschen Lyrics schrieb Michael Kunze. Die stimmungsvolle Musik versetzt den Besucher sofort in die verzauberte Welt der Hexen von Oz.

Retrospektive
Der Tod der bösen Hexe Elphaba wird mit dem Lied „Keiner weint um Hexen“ zu Beginn des Musicals gefeiert: „Die Hexe des Westens starb. Die böseste Hexe, die Oz entspross.“ Auch wenn die gute Hexe Glinda singt: „Tugend weiß, der Böse stirbt allein. Denn der Preis für das Bösesein ist letztlich: Einsam sein.“, wird mit dem Lied „Im guten alten Glizz“ an ihre gemeinsame Vergangenheit mit Elphaba erinnert.

Glizz
Die Schuldirektorin Madame Akaber entdeckt das Talent des grünen Mädchens. Sie singt „Der Zauberer und ich“ und verspricht: „Deine Chancen, dass er dich behält, sind exzellent. Sei fleißig und gescheit, dann bringst du es weit.“ Elphaba ist zunächst unsicher: „Hab ich mich unterschätzt all die Zeit?“, schwört sich dann aber diese Chance zu ergreifen: „Wenn wir uns begegnen, zeig ich was ich kann.“ Das verpönte und gemiedene Mädchen sieht ihre Zukunft in strahlenden Farben vor sich: „Und dann lass ich mich bewundern, statt dass ich Probleme wälz. Und ich bin in meinem Innern so glücklich, dass ich beinah schmelz.“ Langsam freundet sie sich auch mit ihrer Mitbewohnerin an, Glinda.

Projekte
Die neue Freundin will aus Elphaba ein neues Projekt machen: „Nun ist zwar dein Problem ganz objektiv betrachtet höchst extrem. Doch weiß ich schon, wie ich es lösen kann.“ Glinda verspricht ihr, dass sie „Heiß geliebt“ werden würde, „nur nicht ganz so heiß geliebt wie ich!“

Erkenntnisse
Aus Dankbarkeit für die neue Freundschaft nimmt Elphaba Glinda mit in die Smaragdstadt. Als sie dort allerdings erfährt, dass der Zauber gar kein Zauberer ist und ihre Gabe nutzen will, um die verbliebenen sprechenden Tiere zu überwachen, weigert sie sich. In dem anschließenden bewegenden Duett „Frei und schwerelos“ trennen sich die Wege der beiden Freundinnen wieder. Glinda bittet sie sich zu entschuldigen: „Du kannst ihm erneut begegnen, als ob nichts gewesen wär. Was du ersehnt hast, kannst du haben.“, und Elphaba erwidert: „Ich weiß. Jedoch, ich wills nicht. Nein, kanns nicht wollen. Niemals mehr.“ Beide versuchen noch die andere von ihrer Sichtweise zu überzeugen und doch ist am Ende Elphaba alleine, wenn sie „frei und schwerelos“ vor dem Zauberer und seinen Helfern flieht.